|
Sie
erinnern sich an die Geschichte des KAIZEN?
Facilitative Leadership
wird aus unserer Sicht die nächste "Welle"
der Produktivitätssteigerungen nach sich ziehen,
die Unternehmen benötigen um in wirtschaftlichen
Krisen oder den immer schneller wechselnden Märkten
innerhalb des globalen Veränderungsprozesses den
notwendigen Wettbewerbsvorteil gegenüber konkurrierenden
Unternehmen zu erzielen.
Bei
Facilitative Leadership geht es zunächst um eine
innere Haltung, und dann eine Methode für Entscheidungsträger
und Führungspersönlichkeiten, die an nachhaltigen
Gewinnen und Wachstum interessiert sind.
In
den Pubkikationen wird ein Facilitator als jemand beschrieben,
der eine Gruppe dabei unterstützt ihre Ziele zu
erreichen. Dies impliziert verschiedene Denkansätze,
die wir aus unterschiedlichen Bereichen hier zusammentragen:
"Oben
is nicht mehr vorn", titelte die Wirtschaftszeitung
"brand eins" im Mai 2005. Schon die KAIZEN
Bewegung lehrte uns, dass die Mitarbeiter am Ort des
Geschehens über die notwendigen Befugnisse verfügen
müssen um schnelle Entscheidungen zu treffen.
Doch
wie werden heute Gruppen und Menschen geführt,
die an solchen "neuralgischen" Punkten einer
Organisation (in der Produktion, im Vertrieb, im Einkauf
etc. sitzen und die Wertschöpfung und den Gewinn
mit ihrem Verhalten direkt beeinflussen? - und wiederspricht
sich Führung nicht mit EIgenverantwortlichkeit.
Dies geschieht nur, wenn man dem alten Paradigma des
Taylorismus verhaftet bleibt.
Bartlett
& Goshal
haben schon 1997 in ihrem Buch "the individualized
Corporation" - der deutsche Titek war - "Der
Einzelne zählt - ein Managementodell für
das 21. Jahrhundert" diesen gedanklichen Paradigmenwechsel
in der Führung eindeutig beschrieben.
Klare
Führung und partizipative Ansätze widersprechen
sich nicht - sie ergänzen sich. Noch immer gilt,
wie die Fa. UTC vor Jahren in einer ganzseitigen Anzeige
im Wall Street Journal begann:
Menschen
wollen nicht gemanagt werden, sie wollen geführt werden.
und noch immer gilt der Satz von Percy Barnevik (als
er CEO bei ABB war):
„In unseren Mitarbeitern schlummert ein gewaltiges,
ungenutztes Potential. Unsere Organisation verhindert,
dass sie mehr als 5 oder 10% ihrer Fähigeiten für die
Arbeit einsetzen..... Wir müssen lernen, die brachliegenden
Fähigkeiten zu erkennen und zu erschließen, die jeder
einzelne jeden Tag mit zur Arbeit bringt.“
Was
bedeutet dies: Die Bilder, die wir zum Thema Führung
im Kopf haben verändern sich. Führung bleibt
der Schlüssel für erfolgreiche Organisationsentwicklung,
die mit der Beteiligung aller Mitarbeiter einhergeht
und "whole scale" (das ganze System in einem
Raum) Methoden mit einschliesst. Das ganze Sytem in
einem Raum bedeutet auch Entwicklungen imm wieder in
kleinen Gruppen und im Plenarsituationen zu diskutieren,
um Comittment und Motivation aller Beteiligten zu gewinnen
(©.Image Kommunikationslotsen).
Eine gute Zusammenfassung über die Eigenschaften
eines Facilitators und zu verschiedenen Formen von Facilitation
finden sie auf der Homepage der Kommunikationslotsen.
Die innere Bereitschaft und das Verständnis entsprechend
zu handeln, vermittelt u.a. unser Authentic Leadership
Modell.
Facilitative Leadership ist der Paradigmenwechsel, der
die Erfahrungen der letzten Dekade in die Organisations-
und Fühungskultur einer Organisation einbindet.
So kann facilitative Leadership zum Imperativ für
hanchhaltigen Wandel in den nächsten Jahren werden.
Geben
Sie sich nicht mit weniger zufrieden!

"Vielleicht
ist es Wahnsinn im Müll nach Schätzen zu suchen. Vielleicht
ist es auch Wahnsinn zu normal zu sein. Der größte Wahnsinn
besteht jedoch darin, das Leben so zu sehen wie es ist,
und nicht wie es sein sollte". Miquel Cervantes in Don
Quichotte
|