persönliche Verantwortlichkeit

Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Arten Führung und die strategische Gewichtung von Führung zu betrachten. Strategische Führung, beschäftigt die sich mit der Schaffung von Arbeitsabläufen, Arbeitsgruppen, Regeln und strukturellen Merkmalen von Führung. Das ist der Teil der Führung, dem bereits heute in den Unternehmen viel Zeit zugewandt wird.
Der anderen Art der Führung wird heute leider noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt: der persönlichen Führung. Diese Seite der Führung beschäftigt sich mit dem nicht messbaren, nicht in Zahlen ausdrückbaren Teil, mit der persönlichen Entscheidung zu Loyalität, Selbstaufopferung, Reife und Charakter, eine Entscheidung zu Liebe und Mitleid, kurz zu Dingen die man nicht kaufen kann aber getan werden, weil sie für wertvoll erachtet werden.
Diese Seite der Führung bringt heute den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für jedes Unternehmen Sie verlangt von Grund auf die Bedeutung persönlicher Verantwortung verstanden zu haben. Persönliche Verantwortlichkeit ist nicht nur ein Teil der Managementausbildung, der direkt zu Produktivität führt, sondern persönliche Verantwortlichkeit zeigt sich in unserem Auftreten aus als Ausdruck des tiefsten Beweggrundes unserer menschlichen Existenz, als Ausdruck unserer Freiheit.


 

Stellen Sie sich auf die Probe - laden Sie eine kleine Übung aus unserem Leadership-Curricukum herunter und fragen Sie sich in welchen Bereichen Ihres Lebens sie sich als Opfer oder als Gestalter wahrnehmen.

 
 
Verantwortung
 
 

Ver-antwort-ung verlangt Antwort zu geben - auch auf Fragen die nicht explizit gestellt sind, also auch im Hinblick auf Situationen, die wir als Fragen empfinden. Wenn wir uns als Opfer einer Situation sehen, tendieren wir dazu keine Antworten mehr zu geben.

 
 

 

Wir neigen Fragen, die unseren Willen betreffen auszuweichen wenn wir:

... unserer Wahrnehmung nach konkurrierende Vorhaben betreiben, die zu viele Ressourcen (Zeit, Geld etc.) binden würden oder diese Vorhaben im Konflikt miteinander zu stehen scheinen (ich will eine gute Beziehung vs. Meine Karriere)

· .. unser Leben im "Autopilot" vorbeiziehen lassen und nur reagieren. · .. uns im "Survival Mode" befinden, weil wir z.B. in einer Krise sind. · .. das Leben eines anderen zu leben versuchen (Eltern, Lehrer, Gesellschaft, Berater...)

...uns nicht bewusst sind, dass einiges was wir für "von außen gesteuert" wahrnehmen nur die Reflexion unseres eigenen Denkens ist.

Wir neigen dazu uns zu oft in der "Muss-Seite" des Lebens aufzuhalten, wenn wir unser Leben grundsätzlich nach Dominanz ausrichten (Es kann nur einen Gewinner geben) und die Welt als etwas grundsätzlich feindliches betrachten. Menschen, die von Anbeginn ihres Lebens unbeirrt daran festhalten, dass diese Welt ein freundlicher Platz ist (ohne die Gewaltbereitschaft vieler auszublenden) haben einen besseren Zugang zu ihrem Willen.